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ifs Pressemeldung

Röthis, 16. Dezember 2005

Wohnen im Alter

Unnötige Schwellen, enge Sanitärräume, rutschige Böden, falsch platzierte Lichtschalter: Wenn man jung ist verschwendet man an derlei Hindernisse keine Gedanken. Erst im Alter machen sie sich häufig als Mängel bemerkbar. Und als Risiko. Das Wohnen zu Hause wird beschwerlich und gefährlich. In solchen Fällen kann eine Wohnraumanpassung helfen. Denn oft sind nur ein paar kleine Veränderungen nötig, die große Erleichterungen verschaffen.

Die meisten Menschen möchten daheim ihren Lebensabend verbringen. ,"Für dieses Älterwerden sind Vorbereitungen notwendig, zu denen eine Wohnungsanpassung gehört", betont Ing. Hermann Mayer von der ifs Beratungsstelle "Menschengerechtes Bauen". Ist die Wohnung nämlich sicher, praktisch und bequem, gestaltet sich der Alltag leichter, die Selbständigkeit bleibt weitgehend erhalten und Hilfe wird nur dann gebraucht, wenn es wirklich notwendig ist.

Allerdings werden Gefahrenquellen oft nicht erkannt oder verharmlost, weil man damit vertraut ist. Häufig werden aber auch Erschwernisse bei der täglichen Lebensführung damit begründet, dass einem im Alter halt manches nicht mehr so leicht von der Hand geht. Das lässt Hermann Mayer jedoch nicht gelten. "Eine Wohnungsgestaltung, die einmal auf eine andere Familiensituation zugeschnitten war, kann sich im Alter nicht mehr als so praktisch erweisen", gibt der Fachmann zu bedenken. Er betont auch, dass es kein Luxus ist und sein darf, eine Wohnung dem Alter und seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten anzupassen.

Eine Tatsache gilt für alle Lebensjahre: Wirkliche Bequemlichkeit steigert das Wohlbefinden und ist nicht unbedingt mit kostspieligen Anschaffungen gleichzusetzen. Es ist aber ratsam, sich bei einer Wohnungsumgestaltung entsprechend zu informieren und beraten zu lassen. Das sollte einem Lebensqualität, Sicherheit und Unabhängigkeit wert sein.


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ifs Beratungsstelle "Menschengerechtes Bauen"

Tel.: 05523/55 8 26
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