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ifs Pressemeldung

Röthis, 3. Mai 2005

Knete, Kohle, Mäuse – Finanzkompetenz beginnt bereits im Volksschulalter

Daniel würde sich eine riesige Villa kaufen. Auf dem Dach der Villa müsste sich ein Hubschrauberlandeplatz befinden. Von dort aus könnte er mit dem Hubschrauber nach New York fliegen. Und in seiner Garage würden ein Ferrari und ein Porsche stehen.

Miriam (Name geändert) würde als erstes den Kredit seiner Eltern zurückzahlen und den armen Kindern in Albanien helfen und dann, wenn noch etwas übrig bleibt, würde er einen riesigen Einkaufspark bauen lassen. In dem gibt es dann ganz viele Spielsachen.

Lisa stellt sich vor, mit ihrer Familie in den Urlaub zu fahren - in ein 4-Sterne-Hotel in Spanien. Und sie würde sich einen Hund zulegen, einen Golden Retriever. Das restliche Geld käme auf die Bank. Von dort könnte sie für alle Fälle immer wieder etwas abheben, falls sie etwas braucht.

Das und Ähnliches würden die Kinder der 4. Klasse Volksschule Dornbirn Markt machen, wenn sie einmal reich wären. Die Aufsätze waren Teil eines Workshops, den die ifs Schuldenberatung erarbeitet und zusammen mit der Stadtbücherei Dornbirn und dem Elternverein durchgeführt hat. Bereits im Volkschulalter haben Kinder schon eigenes Geld zur Verfügung. Viele haben bereits ein eigenes Handy, einige bekommen regelmäßig Taschengeld und manche Kinder wissen bereits über die Zahlungsverpflichtungen ihrer Eltern Bescheid.

Experten meinen, je früher sich Kinder mit ihren Bedürfnisse und Wünschen und mit dem eigenen Umgang mit Geld auseinandersetzen, umso eher gelingt es ihnen dann als Jugendliche und als Erwachsene, ihre Finanzen im Griff zu haben.

Die Schülerinnen waren mit riesigem Eifer bei der Sache. König Midas, dem seine Habgier fast zum Verhängnis wurde, führte durch die einzelnen Stationen. Dort mussten Münzen sortiert, Preise geschätzt und eine Gummibären-Werbung gestaltet werden. Außerdem gab es ein Taschengeld-Quiz und eine Erzählecke.

Zwei anstrengende, abwechslungsreiche Stunden, die zu einigem Erstaunen bei den Kindern führte.

Natalie Wojtech von der ifs Schuldenberatung: „Der richtige Umgang mit Geld will gelernt sein. Mit diesem Workshop haben die 10-jährigen SchülerInnen ein Gespür für das Thema Geld bekommen.“

Dem weitere Schritte folgen sollen: die Klassenlehrer und die Eltern wurden miteinbezogen.

Die Eltern wurden durch den Taschengeld Folder der ifs Schuldenberatung über das wichtige Thema Taschengeld informiert. Und eine Klasse der Volkschule plant jetzt, eine Bank zu besuchen. Um noch mehr über das Thema Geld zu erfahren.


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Weitere Informationen und das Konzept für den Workshop erhalten Sie bei:

ifs Schuldenberatung
Mehrerauerstrasse 3
6900 Bregenz

Tel.: 05574/46185
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