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ifs Jahresbericht 2015

Bewährte Hilfe für die Menschen im Land

Röthis, den 22. Juli 2016

33.834 Menschen nahmen im vergangenen Jahr das Unterstützungsangebot des Institut für Sozialdienste (ifs) in Anspruch. Dieses Angebot ist breit gefächert und richtet sich an alle, die in psychischen und sozialen Krisensituationen auf der Suche nach Hilfe und Unterstützung sind.

2015 war für das ifs ein „besonderes“, zugleich aber auch ganz „normales“ Jahr. Die weltpolitischen Entwicklungen und Dynamiken wirkten bis nach Vorarlberg und waren unter anderem durch den Auftrag des Landes Vorarlberg, ein Wohnhaus für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu übernehmen, auch im ifs spürbar. Zudem brachten neue Aufgaben rund um die sozialarbeiterische Begleitung von Flüchtlingen zahlreiche Herausforderungen mit sich.

„Unser Anspruch war und ist es, trotz dieser speziellen Anforderungen die Leistungen für die Menschen in Vorarlberg in keiner Weise zu reduzieren“, erklärt ifs Geschäftsführer Stefan Allgäuer. „Wie in den Jahren zuvor wandten sich zahlreiche Hilfesuchende an unsere Institution. Diesen standen die Beraterinnen und Berater des ifs uneingeschränkt zur Verfügung, erarbeiteten gemeinsam mit ihnen Problemlösungen und fanden Auswege in scheinbar ausweglosen Situationen.“


Zahlen und Fakten


Statistik und Bilanz 2015 belegen die hohe Relevanz des ifs Beratungs- und Unterstützungsangebots. Die ifs Mitarbeiter standen mit insgesamt 33.834 Personen in Kontakt (im Vergleich dazu: 2014 waren es 33.170 Menschen), wobei sich die Anzahl an Klienten seit einigen Jahren stabil auf hohem Level bewegt. Der Gesamtumsatz betrug 28,88 Millionen Euro (2014: 27,41 Millionen Euro).

„Mein Dank gilt allen, die jene Leistungen finanzieren, die Klienten im ifs in Anspruch nehmen – dem Land Vorarlberg, den Gemeinden des Landes sowie den Bundesministerien und Sozialversicherungsträgern“, so Allgäuer. „Das ifs bekommt direkt kein Geld. Wir bekommen jene Leistungen (re-)finanziert, welche Klienten suchen, brauchen und welche wir für sie erbringen.“


Umfangreiches Hilfsangebot

Das umfangreiche Leistungs- und Unterstützungsangebot des ifs gliedert sich in die Bereiche psychosoziale Beratung, Inklusion/Integration sowie Sozialpädagogik. Dabei umfasst der Bereich der psychosozialen Beratung all jene Angebote, welche Unterstützung in Übergangs- und Krisensituationen bieten sowie präventiv auf Hilfe zur Selbsthilfe, Sicherung der Lebensgrundlagen und Entwicklung abzielen. Zu diesen zählen u. a. Erziehungsberatung, Sozialarbeit, Schuldenberatung, Psychotherapie und psychologische Beratungen sowie alle Angebote des Opferschutzes.

Im Rahmen von Inklusion/Integration werden Menschen mit Beeinträchtigungen vorbereitet, unterstützt und begleitet, um ein selbstbestimmtes Leben inmitten der Gesellschaft zu führen.
In diesen Bereich fallen auch die Aufgaben des „Erwachsenenschutzes“ durch Sachwalterschaft, Bewohnervertretung und Patientenanwaltschaft. Die Sozialpädagogik begleitet und unterstützt in unterschiedlichsten Betreuungsformen Familien, Kinder, Jugendliche und seit 2015 auch unbegleitet minderjährige Flüchtlinge, bei denen die Kinder- und Jugendhilfe einen Schutz- oder Förderbedarf festgestellt hat.


Zukünftige Herausforderungen

„In Zukunft gilt es, in bewährtem Umfang für unsere Klienten da zu sein, die hohe Qualität unserer Hilfestellungen zu gewährleisten und gleichzeitig die Herausforderungen, die demografische, wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Entwicklungen mit sich bringen, zu meistern“, erläutert Allgäuer. Um beispielsweise in der Integrationshilfe, der Wohnungslosenhilfe oder der Arbeit mit Flüchtlingen das wichtige Ziel der Integration zu erlangen, bedarf es einer offensiven Wohnungs- und Arbeitsmarktpolitik, die jene Voraussetzungen schafft, welche Integration bedingen und ermöglichen. „Soziale Arbeit kann hier einen großen Beitrag leisten, Menschen in besonderen Lebenslagen auf dem Weg zu einer stabilen Wohn- und Arbeitssituation zu begleiten“, so der ifs Geschäftsführer abschließend.

 

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