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Shoppen als Freizeitvergnügen?

ifs: 11 Tipps für den richtigen Umgang mit Schuldenfallen

Tipp 2 - Schuldenfrei ins Leben  

Shopping als Freitzeitvergnügen?

Maria kommt bedrückt in  den Sprechtag der ifs Schuldenberatung. Sie ist 24 Jahre alt, arbeitet in einem Industriebetrieb in Vorarlberg und hat in den letzten drei Jahren einen Schuldenberg von 28.000 Euro angehäuft. Sie beschreibt, wie Einkaufen zu ihrem Hobby wurde und sie ganze Wochenenden in Einkaufszentren verbracht hat. Ein Schnäppchen dort, ein Schnäppchen da, bezahlt hat Maria mit ihrer Bankomatkarte. Bis diese von ihrer Bank eingezogen wurde. Mittlerweile dreht sich alles in ihrem Leben um Geld. Genauer gesagt um Schulden. Maria möchte so schnell wie möglich aus dieser Situation heraus, weiß aber nicht wie.

Oft kommen junge Menschen mit solchen oder ähnlichen Problemen zur ifs Schuldenberatung. Jugendliche und junge Erwachsene, die vor einem Schuldenberg stehen, der aber nicht durch den Kauf einer Wohnung oder eines Autos entstanden ist, sondern durch Einkaufen. Shopping gilt mittlerweile als eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen von Jugendlichen. Dabei wird gerne übersehen, dass das Gekaufte auch bezahlt werden muss. Plastikgeld öffnet hier scheinbar die Tür zu unbeschränkten Möglichkeiten. Ich will alles und das sofort! Bezahlt wird später, lautet das Motto. Doch der Überblick über die Finanzlage geht schnell verloren. Zunächst ist es nur das Minus auf dem Konto, das irgendwann mit einem Kredit abgedeckt wird, später sind es die fälligen Kreditraten, die nicht mehr bezahlt werden können.

Einkaufen hat heute viele Facetten und dient nicht nur dazu, sich die Dinge des täglichen Bedarfs zu besorgen. Oft kaufen wir Dinge, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Werbepsychologen und Marketingstrategen fördern die Kauflust in den Shoppingtempeln und viele von uns haben sich schon mit "Gönn dir was"-Käufen Frust von der Seele gekauft.

Für den richtigen Umgang mit Geld gibt es kein Patentrezept. Aber einige Überlegungen vor jedem Kauf können vor einem bösen Erwachen schützen:

  • Werbung in erster Linie als Information und nicht als Aufforderung zum Kaufen zu sehen, schützt.
  • Wer bargeldlos zahlt – mit Bankomatkarte, Kreditkarte oder Handy – sollte ganz besonders achtsam sein und seinen Kontostand regelmäßig kontrollieren.
  • Barzahlung ist Leasing- und Ratenkäufen immer vorzuziehen.
  • Ein Haushaltsbuch hilft den Überblick über die Einnahmen und Ausgaben zu bewahren.
  • Monatliche Budgets für bestimmte Ausgaben (z. B. Kleidung, Handy, Ausgehen, …) festzulegen, ermöglicht ein aktives Lenken des Geldflusses.
  • Unregelmäßige Ausgaben stellen kein Problem dar, wenn regelmäßig ein kleiner Betrag dafür zurück gelegt wird.


Wenn Sie Probleme mit Zahlungen haben oder uns ihre Erfahrungen im Umgang mit dem Freizeitvergnügen Shoppen mitteilen wollen, können Sie uns hier kontaktieren: ifs Schuldenberatung..

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Vorarlberg

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Mehrerauerstraße 3
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Fax: (0)5 1755 9580
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