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Hey Dad, ich brauch mehr Taschengeld!

ifs: 11 Tipps für den richtigen Umgang mit Schuldenfallen

Tipp 3 - Schuldenfrei ins Leben

Hey Dad, ich brauch mehr Taschengeld

Herr Müller ruft in der ifs Schuldenberatung an und möchte eine Auskunft zu folgendem Thema: Sein Sohn ist 16 Jahre alt und besucht die 2. Klasse der HTL. Er bekommt jeden Monat 30 Euro Taschengeld. In letzter Zeit ist der Sohn zunehmend unzufrieden mit der Höhe des Taschengeldes und es kommt vermehrt zu Streitereien. Herr Müller möchte nun wissen, wie viel Taschengeld 16jährige im Durchschnitt bekommen und wie er das ewige Streitthema Taschengelderhöhung konstruktiv mit seinem Sohn klären kann.

Herr Müller ist kein Einzelfall. Viele Eltern hören von ihren Kindern, wie viel Taschengeld Schulkameraden und Freunde bekommen und werden verunsichert, was die Höhe des Taschengeldes angeht.

Vorab: Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf Taschengeld und es gibt auch keine verbindlichen Richtlinien darüber, wie viel Taschengeld Jugendliche bekommen sollten.

Aber es gibt einige Tipps und Empfehlungen von Fachleuten für das Thema Taschengeld:

  • Die Höhe des Taschengeldes wird mit dem Kindern besprochen und gemeinsam vereinbart, was damit zu finanzieren ist.
  • Notwendige Ausgaben wie Mittagessen in der Schule oder Kleider müssen nicht aus dem Taschengeld finanziert werden; wenn doch, wird das extra berücksichtigt.
  • Taschengeld wird pünktlich und in einem Betrag ausbezahlt.
  • Taschengeld steht den Kindern zur freien Verfügung.
  • Es werden keine Vorschüsse ausbezahlt.
  • Zu schnell ausgegebenes Taschengeld wird nicht ersetzt.
  • Mädchen und Jungen werden gleich behandelt.
  • Taschengeld dient nicht als Druckmittel oder Strafe.


Bei all dem darf nicht vergessen werden, dass Taschengeld ein beachtlicher Markt für die Wirtschaft ist und Kinder wie Jugendliche mit allen Mitteln beworben werden. Werbeversprechen stellen ein erfülltes und glückliches Leben in Aussicht oder werden mit Produktinformationen verwechselt. Es ist daher oft schwierig, diese zu reflektieren bzw. distanziert zu betrachten. Außerdem gilt, dass der Nachwuchs bei den ersten Gehversuchen im Umgang mit Geld auch aus Fehlern lernen darf.

Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, sinnvolle Handlungsweisen zu üben. Vermitteln Sie z. B. den Gebrauch eines Haushaltsbuches und lassen Sie es an Ihren Finanzentscheidungen teilhaben.

Mehr Informationen und eine Empfehlung über die Höhe des Taschengelds finden Sie unter http://www.ifs.at/taschengeld.html..

 

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Fax: (0)5 1755 9580
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