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Smartphone als Kostenfaktor Nummer 1 bei Jugendlichen

ifs: 11 Tipps für den richtigen Umgang mit Schuldenfallen

Tipp 4 - Schuldenfrei ins Leben  

Smartphone als Kostenfaktor Nummer 1 bei Jugendlichen


Bei einem Workshop der ifs Schuldenberatung erzählt uns ein Schüler zum Thema Smartphone: "Ohne Handy bist du praktisch nicht erreichbar, wenn deine Freunde sich verabreden. Du bekommst keine Infos, denn die werden über SMS oder facebook ausgetauscht. Ohne Handy bist du tot." Tatsächlich gibt es ab der ersten Klasse Mittelschule praktisch keine Schülerin und keinen Schüler mehr ohne eigenes Handy oder Smartphone. Durchschnittlich 10 - 30 Euro geben diese Jugendlichen monatlich dafür aus.

Eine gute Seite am Handy ist, dass die Kinder erreichbar sind und das vielen Eltern ein Gefühl der Sicherheit gibt. Smartphones sind zu einem Alltagsgegenstand geworden, den niemand mehr missen möchte.

Gleichzeitig ist das Handy auch Kostenfaktor Nummer eins, wenn es um die Ausgaben von Jugendlichen geht. SchülerInnen, die monatlich bis zu 30 Euro fürs Telefonieren ausgeben, haben nicht mehr viel finanziellen Spielraum und machen oft die ersten - privaten - Schulden, um ihre Rechnungen zu bezahlen.

Dabei gibt es einige Punkte, die im Umgang mit den Smartphones berücksichtigt werden sollten:

  • Mit einem Vertragshandy machen Jugendliche die Erfahrung, erst zu konsumieren und im Nachhinein zu bezahlen. Nicht für alle ist diese Variante geeignet. Im Gegensatz dazu kann ein Handy mit Wertkarte nur in dem Rahmen aktiv genutzt werden, den das Guthaben ermöglicht. Die passive Erreichbarkeit ist auch nach Aufbrauchen des Guthabens gewährleistet.
  • Im Ausland ist zu empfehlen, das mobile Internet und die Mailbox auszuschalten.
  • SMS-Abos können mit der Nachricht: "Stopp alle" an den Abo-Dienstleister beendet werden.
  • Wer mit dem Smartphone im Internet surft, sollte regelmäßig überprüfen, ob das Datenlimit eingehalten wird.
  • Der geeignete Anbieter (Wertkarte und Vertrag) kann mit Hilfe des Handyrechners der Arbeiterkammer ermittelt werden. http://handy.arbeiterkammer.at/


Um es erst gar nicht zu Handyschulden kommen zu lassen, genügt es oft zu klären, was man will und was man braucht.

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