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Lastenfrei

Schul­den belas­ten nicht nur das Konto, son­dern bedro­hen mit­un­ter die gesamte Exis­tenz. "Im ver­gan­ge­nen Jahr unter­stüt­zen wir ins­ge­samt 3.273 Men­schen, die Schwie­rig­kei­ten hat­ten, die Last ihrer Schul­den zu tra­gen", berich­tet Simone Strehle-Hechen­ber­ger, Lei­te­rin der ifs Schul­den­be­ra­tung. "Gemein­sam mit unse­ren Kli­en­tin­nen und Kli­en­ten erar­bei­ten wir Lösun­gen für deren Schul­den­pro­bleme, sodass sie zukünf­tig mög­lichst las­ten­frei durchs Leben gehen kön­nen."

ifs Schuldenberatung präsentiert Jahresbericht 2019

Es gibt zahl­rei­che Gründe für finan­zi­elle Pro­bleme. Zu den häu­figs­ten Ursa­chen zäh­len Ein­kom­mens­ver­schlech­te­rung bzw. Arbeits­lo­sig­keit, das Kon­sum­ver­hal­ten, Selb­stän­dig­keit sowie Schei­dung und Tren­nung. Aktu­ell setzt die durch COVI­D19 aus­ge­löste Krise viele Men­schen zusätz­lich finan­zi­ell unter Druck. "Die mas­si­ven Aus­wir­kun­gen auf unsere Wirt­schafts­be­triebe sind noch nicht abseh­bar und die Arbeits­lo­sen­zah­len haben Rekord­hö­hen erreicht," erklärt Strehle-Hechen­ber­ger. "Viele Men­schen, die sich bereits in einer Schul­den­re­gu­lie­rung befin­den, sehen diese durch Kurz­ar­beit und Arbeits­lo­sig­keit gefähr­det, da sie die ver­ein­bar­ten Raten nicht mehr bezah­len kön­nen. Ande­ren droht Zah­lungs­un­fä­hig­keit mit allen damit ver­bun­de­nen Kon­se­quen­zen."

Das finanzielle Überleben sichern

Auf Bun­des­ebene sind befris­tete Maß­nah­men getrof­fen wor­den, die Men­schen mit Schul­den das finan­zi­elle Über­le­ben sichern sol­len. So wer­den Kün­di­gun­gen von Woh­nun­gen auf­grund von Zah­lungs­ver­zug aus­ge­setzt, Kre­di­ti­ver­träge kön­nen um drei Monate gestun­det wer­den und es gibt Beschrän­kun­gen von Ver­zugs­zin­sen und Inkas­so­kos­ten. Des Wei­te­ren gibt es keine Strom- und Gas-/​Wär­me­ab­schal­tun­gen auf­grund von Zah­lungs­ver­zug, Räu­mungs­exe­ku­tio­nen wer­den auf­ge­scho­ben und auch Zah­lungs­plan­ra­ten kön­nen auf Antrag gestun­det wer­den.

"Ob diese Maß­nah­men aus­rei­chen, wird sich zei­gen. Unver­än­dert sinn­voll und wich­tig ist es, Armut ins­ge­samt zu bekämp­fen", betont die Lei­te­rin der ifs Schul­den­be­ra­tung. Es gilt, die Zins­spi­rale zu stop­pen, sodass sich Schul­den inklu­sive aller Kos­ten und Zin­sen maxi­mal ver­dop­peln. Das Exis­tenz­mi­ni­mum sollte erhöht werde und der Fami­li­en­bo­nus bei den Fami­lien blei­ben und nicht gepfän­det wer­den.

Wir helfen weiter

Die ifs Schul­den­be­ra­tung ist – auch in der Krise – für die Men­schen in Vor­arl­berg da. Im ver­gan­ge­nen Jahr nah­men ins­ge­samt 3.273 Kli­en­ten (62 Pro­zent Män­ner, 38 Pro­zent Frauen) das Ange­bot in Anspruch. Der Groß­teil war zwi­schen 26 und 55 Jahre alt. Rund 38 Pro­zent der Kli­en­ten waren voll­zeit­be­schäf­tig, 28 Pro­zent arbeits­los, 11 Pro­zent teil­zeit­be­schäf­tigt.


Kontakt

Kommunikation & Marketing

Mag. Marion Hep­ber­ger

Inter­park Focus 40

6832 Röthis